Seiteninhalt
16.05.2024

Störungen der Wildtiere in der Brut- und Setzzeit vermeiden


Die Brut- und Setzzeit ist noch in vollem Gange. Der Tiernachwuchs ist besonders schutzbedürftig und benötigt auch noch in dieser Zeit Ruhe und Geborgenheit.

Deshalb die Bitte an alle Naturliebhaber, die Wege nicht zu verlassen und die Hunde an der Leine zu führen, um insbesondere die Bodenbrüter zu schützen.


Zum Schutz der Wildtiere ist auch ein Rückschnitt oder das Beseitigen von Hecken, Gebüschen und lebenden Zäunen bis September nicht gestattet. Dies gilt sowohl für Privatgrundstücke als auch für den öffentlichen Raum.

In der letzten Woche hat die Kitzrettungs-Saison begonnen, das erste Kitz – noch sehr klein und erst ein paar Tage alt – wurde erfolgreich gerettet.

Eine Kitzrettung läuft wie folgt ab: „Der Landwirt, der seine Wiese mähen möchte, ist dazu per Gesetz verpflichtet, vor der Mahd sicherzustellen, dass kein Kitz in seiner Wiese abgelegt wurde. Dies kann er folgendermaßen machen: Er verständigt den zuständigen Jagdpächter und kontaktiert die Kitzrettung. Die Kitzretter fliegen kurz vor dem Mähen die Wiese mit einer Wärmebild-Drohne ab“, erzählt uns Petra Sander, 2. Vorsitzende der Kitzrettung Rheinhessen e.V. „So können wir außer den Kitzen auch andere Tiere, wie z.B. Bodenbrüter, entdecken.“ Die gefundenen Kitze werden von den Kitzrettern gesichert. Danach kann der Landwirt die Wiese mähen. Nach dem Mähen wird das Kitz von der Rehgeiß (Mutter) wieder abgeholt.

Informationen zur Kitzrettung Rheinhessen e.V. erhalten Sie unter www.kitzrettungrheinhessen.de, Feldanmeldungen sind unter der Telefonnummer 0151 18442660 möglich.

Die Kitzrettung Gimbsheim e.V. präsentiert sich auf Instagram/gimbsheimer_kitzrettung/

Beide Vereine, die auf Spenden angewiesen sind, freuen sich über finanzielle Zuschüsse.